Scherenschnitte in weiß und schwarz, als Überlappung und abstrakte Geste, verhelfen doch der Linie zur künstlichen Plastizität, die noch mit Windhauch und Schwerkraft ein Eigenleben führen darf.

Imaginäre Übergänge, wie die von Wurzelwerk zu Barcodeausläufern, Steggeflechte, die nicht Netzwerk werden, ornamental durchsetzte Floralitäten, Scheinachsensymmetrien. Bei Dorthe Goeden wird Natur zum linearen Kürzel und Zeichnung zum Raumvorhang, in parallelen Ausstellungen in Aachen und in Eupen. In welchem Drüben ist das Gras wohl grüner, bzw. das Werk schöner?  \dito

bis 21.10.
Dorthe Goeden –
„grass is always greener over there“
Raum für Kunst Aachen

bis 29.10.
Dorthe Goeden – „… over there!“
Benjamin Fleig, Galerie vorn und oben