CD-Rezensionen

Motorpsycho mit "The Tower"

Not your typical Rock-Band! Josh Homme hämmert nach seiner genialen Produktion für Iggy Pop das nächste Album "Villains" mit Genialität, Herzblut und viel Tanzbeinanimation in die Lücke zwischen Rock, Soul und Gitarrengebretter.

Ganze 24 Tracks hat die britisch-japanische Künstlerin auf ihr neues Album "Take Flight" gepackt, das die Grenzen der elektronische Musik gehörig erweitern möchte.

Eine lange Auszeit und neue kreative Arbeitsweisen haben das Bandgefüge gerettet und nebenbei auch dieses fantastische Album "Painted Ruins" hervorgebracht.

Auf ihren bisherigen beiden Alben hatte sich Poppy Ackroyd schon als Meisterin des Minimalen erwiesen.

Eine doppelte Koop mit den Eagles Of Death Metal, sowie ein Duett mit Dolly Parton, das hätte man von Kesha wohl am wenigsten erwartet.

Aurán Ortiz, den Man muss man sich merken.

Das erste Album seit der Schrumpfung zum Quartett.

Ungetrübter Genuss war bei Iron And Wine immer ein wenig zwiespältig, ein bisschen wie beim kongenialen Singer-Songwriter-Kollegen Dan Mangan: Jeder Live-Auftritt und jede Solo-Performance bei Youtube erwecken herzzerreißende Folk-Momente, aber auf Platte wirkte es durch die zusätzliche Instrumentierung immer reichlich beliebig und aufgesetzt.

Einerseits dem musikalischen Erbe des Kongo verpflichtet, andererseits einen Fuß in der Tür zur Pop-Moderne, oder was zeitgenössische Künstler wie Damon Albarn, Warren Ellis (hier beide Keyboards) oder Robert del Naja so aus ihrem vergangenen britischen Empire beisteuern können.

Bill Frisell, das ist der Bescheidene unter den großen Jazz-Gitarristen

So klingen dann wohl Debüts, wenn man die erste eigene Veröffentlichung mit ein wenig Anlauf angeht.