Das "Kimiko-Festival" steht in den Startlöchern. Vom 25. bis 27. August gibt es im LuFo-Park Kunst, Musik und Kultur.

Der Zahl Drei wird vielerorts eine Glück bringende Bedeutung zugeschrieben. Geht ein Festival in die dritte Runde, suggeriert dies die Botschaft eines erfolgreichen Konzepts. 

So auch beim „Kimiko Festival“ (japanisch für einzigartiges Kind): Das kunstgetränkte Gelände des LuFo mit dem angrenzenden Park bietet die optimalen Rahmenbedingungen für vielseitige musikalische Acts in Kombination mit Design, Kunst, Kultur, Workshops, Performance, veganem Essen und vielem mehr. „Das Festival wird dadurch bereichert“, sagt der LuFo Direktor Andreas Beitin.

Letztes Jahr war es schon eine „tolle Atmosphäre“

Das erste „Kimiko“ zeigte eine gelungene Mixtur aus Indie, Rock, Electro und Reggae. Daraus entwickelte sich eine neuartige Festivaldynamik. Erfahrung besitzt der Veranstalter Rick Opgenoorth aufgrund seiner Rolle als ehemaliger Jakobshof-Betreiber. Der musikalische Geist des Jakobshofs wird auf dem Kimiko wieder neu entfacht.

Bekannte Künstler begeistern junge wie auch ältere Jahrgänge zugleich und Newcomer sorgen auf den Bühnen für frischen akustischen Input. Im letzten Jahr waren die Künstler zwischen 14 und 85 Jahre alt. Waren 2015 noch 35 Bands am Start, gab es 2016 schon an die 50 teilnehmende Künstler.

Diese Jahr stehen zum Beispiel Girls in Hawaii, Von Wegen Lisbeth, Cäpt’n Capa, Akua Naru, Moglebaum, Jahcoustix, Rotfront, Warhouse, Neufundland, Bergfilm, Fuck Art Let’s Dance, Raggabund, Rico Loop, Dunkelbunt, The Tips, Mr. Irish Bastard und MC Rene&DJ Coolman auf der Bühne.

Die Veranstalter haben klare Ziele: „Wir haben das Festival wild gemischt und nicht spartenorientiert. Zudem wird es neben Aachener auch mehr überregionale Bands dieses Jahr geben. Wir möchten, dass das Kimiko wächst.“ Bands wie Ringo, Mafish, Schlagsaiten Quantett und Señor ­Torpedo vertreten die regionale Riege. DJ-Sets im Museumsgarten, Familienführungen und Workshops für Kinder stellen die Kombination des LuFo mit dem „Kimiko“ dar.

„Einzigartigkeit ist unser Anspruch und das wollen wir auch in den Künstlern wiederfinden. Daher gibt es in der Region auch keine vergleichbaren Festivalkonzepte“, betont Rick Opgenoorth.

Familien werden dazu motiviert, die Kinder mitzubringen und mit ihnen den Tag am LuFo zu genießen. Die allgemeine Toleranz steigert sich, das gilt auch für die teilnehmenden Künstler. „“Kimiko“ ist Kleinkunst bis Weltstar“, stellt der Veranstalter lächelnd fest.

Mit dem intergenerativen Festivalfeeling wächst der gegenseitige Respekt füreinander, wildere und künstlerisch innovative Bands gehören dazu. Für eine vernetzende Wirkung stehen ausgesuchte Läden aus Aachen, die den Design-, Kunst- und Gastrosektor bedienen.

Die Veranstalter arbeiten in den kommenden Wochen noch an weiteren Angeboten wie Open Air-Kino und Poetry Slam. Vier Aftershow-Partys im Musik Bunker, Franz, Apollo und Uwe Klein laden an jenem Augustwochenende zum Weiterfeiern ein.

Auch eine „Wellness-Ecke“ ist geplant, denn dieses Jahr sind auch die Carolus Thermen mit an Bord. „Es ist eine großartige Idee, die wir unterstützen wollen, sagte Miriam Wolf.  \ tgo

25.-27.8.
„Kimiko Festival“
ganztägig
Ludwig Forum für Internationale Kunst
KlenkesTicket im Kapuziner Karree