Mit dem Musical nimmt das Theater Aachen am 12. Oktober eine der erfolgreichsten Produktionen der vergangenen Spielzeit wieder auf.
Karten für
die Vorstellung sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Tevje, der Patriarch einer großen, außer ihm ausschließlich weiblichen
Familie, ist fest davon überzeugt, dass die Welt in Ordnung ist, solange
sie in die alten Gesetze gebettet ist. Doch seine drei erwachsenen
Töchter sehen das anders und beginnen, die altbewährten jüdischen
Bräuche zu revolutionieren und sich selbst zu emanzipieren: Nicht die
Heiratsvermittlerin Jente soll die Ehen schmieden, sondern allein die
Liebe: Wie sehr Tevje auch hadert und mit seinem Gott diskutiert –
aufhalten kann er das Fortschreiten des Neuen nicht, und Gott schweigt
und hält sich heraus aus den Konflikten, den privaten wie politischen.
Denn da ist noch etwas anderes, was auf Tevjes Welt dunkle Schatten
wirft: das an sich friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Ethnien
und Religionen wird per Edikt des staatlichen Machtapparates
erschüttert, erst nur ein wenig durch die eine oder andere
antisemitische Demonstration, dann durch zunehmende Gewalt und Pogrome,
an deren Ende Vertreibung und Flucht steht.

Zur Story: Tevje, der Patriarch einer großen, außer ihm ausschließlich weiblichen Familie, ist fest davon überzeugt, dass die Welt in Ordnung ist, solange sie in die alten Gesetze gebettet ist.

Emanzipation und Vertreibung

Doch seine drei erwachsenen Töchter sehen das anders und beginnen, die altbewährten jüdischen Bräuche zu revolutionieren und sich selbst zu emanzipieren: Nicht die Heiratsvermittlerin Jente soll die Ehen schmieden, sondern allein die Liebe: Wie sehr Tevje auch hadert und mit seinem Gott diskutiert – aufhalten kann er das Fortschreiten des Neuen nicht, und Gott schweigt und hält sich heraus aus den Konflikten, den privaten wie politischen.
Denn da ist noch etwas anderes, was auf Tevjes Welt dunkle Schatten wirft: Das an sich friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Ethnien und Religionen wird per Edikt des staatlichen Machtapparates erschüttert, erst nur ein wenig durch die eine oder andere antisemitische Demonstration, dann durch zunehmende Gewalt und Pogrome, an deren Ende Vertreibung und Flucht steht.
Die Vorstellung beginnt um 19.30 am Theater Aachen. Tickets gibt es bei Klenkes Ticket im Kapuziner Karree.

Zur KLENKES-Bühnenkritik geht es hier entlang.