Für 2020 plant das Studierendenwerk Aachen eine Ausstellung zum 100-jährigen Bestehen. Dazu wird noch jede Menge Bildmaterial gesucht.

Es ist bereits 100 Jahre her, dass das Studierendenwerk Aachen gegründet wurde und die Mensa academica eröffnet hat. Das Jubiläum soll gefeiert werden und zwar in Form einer Ausstellung, die in Bildern zeigen soll, wie das Studentenleben über die Zeiten hinweg hier in Aachen so war.

Dafür sollen natürlich ganz authentische Bilder ausgestellt werden – Schnappschüsse von damals.

Der Aufruf richtet sich an alle Aachener Bürger, die seit 1920 bis heute an der RWTH Aachen studiert oder unterrichtet haben. Dabei kann jedes kleinste Detail interessant sein, vom Bett im Studentenwohnheim bis hin zur ersten Party in der Pontstraße. Der Alltag der Studenten im Laufe der Zeit soll so echt wie möglich gezeigt werden. Frei nach dem Motto „Je oller, desto doller“ sollten die Fotos sein. Ganz besonders gerne gesehen sind natürlich Fotos, die nicht schon mit der Digitalkamera gemacht sind – eben die, die noch von einem ganz anderen Zeitgeist zeugen. Gerne vom alten Hauptgebäude am Pontwall, aus Wohnheimen, den Mensen und den Kitas des Studierendenwerks. Außerdem passend wären Bilder zu speziellen studentischen Ereignissen rund um den Pontwall oder Veranstaltungen wie Konzerten, Feten und Aufführungen im alten Theatersaal. Die wilden Geschichten passend zu den Bildern sind aber natürlich auch gerne gesehen!

Wie war es, als in den Mensen noch Kellner im Frack das Essen servierten? Wie sah die „Hungerkurve“ im Audimax in den Fünfzigern aus? Wie haben die Studierenden in den Sechzigern in ihren Studentenbuden gelebt? Worum ging es beim Mietstreik in den Siebzigern? Und was passierte 1985 nach einem Konzert der Toten Hosen in der Mensa?

Das Studierendenwerk Aachen freut sich über originelle Erinnerungsstücke aus dem Privatfundus! Also, es ist Zeit, die alten Kisten aus dem Keller und vom Speicher zu holen und die Zeit an der RWTH noch einmal aufleben zu lassen.  \     ar