So muten Bilder an, die sich der Gewöhnung an die täglichen Bilder der Gewalt entziehen wollen und daher mit dem Geist der Auslöschung den lauernden Wahnsinn aus martialisch melancholischer Schwärze herausarbeiten.

Kriegerische Posen werden fraglich, Selfiemanie vor Mona Lisa fadenscheinig, Überwachung lebensfeindlich, der Wert des Bildes rettungsbedürftig. Ralf Wierzbowski stemmt sich in neuen Medien mit flimmerfern und anders  inszenierten Bildern dem Bilderfluterleben entgegen und schafft dies ohne Schock und Grusel durch Tiefmattmahnung statt Hochglanzwerbung. Ein Suchender.

bis 31.5
Ralf Wierzbowski – „Malerei“
Forum für Kunst und Kultur, Herzogenrath