Das Grenzlandtheater präsentiert das Stück "Cyrano de Bergerac" von Edmond Rostand.

Die ganz große Liebe. Cyrano (Thomas Ziwesch) hat sie gefunden. Er ist unsterblich in seine schöne Cousine Roxane (Birthe Gerken) verliebt. Doch er hat ein Problem: seine riesige Nase.

„Der Traum von Liebe verbot mir diese Nase“, erklärt er und denkt, er habe niemals eine Chance bei Roxane. Und wie es das Schicksal will, verliebt sich Roxane Hals über Kopf in den schönen Christian (Jan Stapelfeldt). Dieser jedoch ist recht einfältig und kann nicht gut mit Worten umgehen: „Ich wage nicht mit ihr zu reden, denn ich habe keinen Geist“. Das kann Cyrano dafür umso besser.

Er ist ein Meister der Poesie und findet stets sehr elegant die richtigen Worte. So beschließt er, Christian zu helfen und schreibt für ihn Liebesbriefe an Roxane. „Ich bin Dein Geist, Du bist meine Makellosigkeit“, beschreibt Cyrano das unterschiedliche Duo.

Sein Plan gelingt schließlich und Roxane und Christian werden ein Paar. Viel zu spät erkennt Roxane, wer wirklich hinter den Briefen steckt …

Neben Wortgefechten begeistert das Stück auch durch Action: einige Fechtkämpfe bringen die Schauspieler ganz schön ins Schwitzen. Alle Rollen sind von Regisseur Ulrich Wigger top besetzt. Nach der Premiere gibt es minutenlage Standing Ovations. Man kann nur sagen: absolut verdient!  \   jah