„Jazz à Liege“ beeindruckt auch in diesem Jahr mit seinem Programm.

Auf welches Niveau man in der Euregio auch ein „schwieriges“ Format wie ein Jazzfestival heben kann, zeigt uns einmal mehr Lüttich mit ihrem viertägigen Festival „Jazz à Liege“.

Vom 3. bis 6. Mai ist die Stadt Austragungsort an verschiedenen Locations und pro Abend mehreren zeitgleich stattfindenden Konzerten. Ein paar Namen: Tony Allen (ehem. Fela Kuti) am 3.?Mai im Club Reflektor, Marc Ribot’s Ceramic Dog sowie Nels Cline 4 (leider ausverkauft) am 4. Mai in der Cité Miroir; Camille am 5. Mai im Le Forum, ebenfalls am 5. Mai Jaga Jazzist im Reflektor, die Trompeter Ambrose Akinmusire (5.5., Cité Miroir) und Avishai Cohen mit seinem Quartett (6.5., Cité Miroir), die wallonische Jazzentdeckung Melanie de Biasio (6.5., Le Forum) oder die Sons Of Kemet (Foto) um den britischen Saxophonisten Shabaka Hutchings am 6. Mai wiederum im Reflektor usw. usw. Namen, die uns hier im deutschsprachigen Teil der Euregio ganz stumm werden lassen.

Wieso geht in Maastricht und Lüttich etwas, das in Aachen nicht geht?  \rm