Bewertung der Redaktion:
Mit "Fahrenheit 9/11" widmete Doku-Agitator Michael Moore sich 2004 den politischen Zusammenhängen rund um die Anschläge vom 11. September und Ungereimtheiten bei der Wahl von George W. Bush zum 43. US-Präsidenten.

Diesmal ist der amtierende PotUS, ein gewisser Immobilienmogul und Trashmedien-Star, zwar sein Posterboy. Doch vielmehr als um Donald Trumps leicht zu bewerkstelligende Dämonisierung geht es Moore auf gewohnt polemische, aber erhellende Weise um die Hintergründe, die einen solchen Menschen zum mächtigsten Mann der westlichen Welt werden ließen. Dabei bekommen neben einem republikanischen Gouverneur, der Mitwisser im Trinkwasserskandal in Moores Heimatstadt Flint gewesen sein soll, vor allem die US-Demokraten ihr Fett weg, die sich zugunsten parteiinternen Geschachers immer wieder über Bürgerwünsche hinwegsetzen.  \    Peter Hoch

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