Bewertung der Redaktion:
Im Paris des Jahres 1897 tut sich der Bühnenautor Edmond Rostand schwer damit, ein Stück zu schreiben, das bei Kritik und Publikum ankommt. Er und seine Familie drohen, in die Armut abzurutschen.

Durch verschiedene Begebenheiten in seinem Umfeld kommt ihm dann doch noch die ersehnte Inspiration, wobei sich reales Leben und Theaterstück zunehmend vermischen und irgendwann kaum noch voneinander zu trennen sind. Der Titel des Werks, für das der Schriftsteller lange kein passendes Ende findet: „Cyrano de Bergerac“! Basierend auf seinem eigenen Theaterstück „Edmond“, das die historische Cyrano-Entstehung weitestgehend frei erfunden, aber im vergnüglichen „Shakespeare in Love“-Stil erzählt, lässt Alexis Michalik in seinem Spielfilmdebüt vor und hinter dem Vorhang geschliffene Wortfetzen durchs gediegene Belle-Époque-Ambiente fliegen.  \    Peter Hoch