Die traditionelle Frühstückskino-Matinee im Würselener Metropolis widmet sich in den ersten Monaten des neuen Jahres diesmal vier heimischen Komödien, die lange nicht mehr auf einer Leinwand gezeigt wurden.

Zwei davon sind die bemerkenswerten Debütwerke von Regisseuren, die auch heute noch Akzente setzen: In „Nach fünf im Urwald“ von 1995 lässt Hans-Christian Schmid die damalige Newcomerin Franka Potente als Teenager-Ausreißerin das Münchener Großstadtleben erkunden. Und „Karniggels“ von Detlev Buck handelt von einem frischgebackenen Polizeischulabsolventen, der in die tiefste norddeutsche Provinz geschickt wird.

In der Tragikomödie „Schultze Gets the Blues“ entdeckt außerdem ein geschasster ostdeutscher Bergarbeiter seine Liebe zur Cajun-Musik, die ihn in die USA pilgern lässt. Und ein echter Klassiker ist der Musikfilm „Die Drei von der Tankstelle“ von 1930, in dem Willy Fritsch, Oskar Karlweis und Heinz Rühmann um das Herz von Lilian Harvey ringen.

Tickets gibt es wieder ausschließlich im Vorverkauf bei der Buchhandlung Schillings.  \    ph

ab 27.1.
„Ausgewählte deutsche Filme – lange nicht mehr gesehen“
jeweils 10.30 Uhr, Metropolis, Würselen

27.1.
„Nach fünf im Urwald“ (1995) von Hans-Christian Schmid

24.2.
„Schultze Gets the Blues“ (2003) von Michael Schorr

31.3.
„Karniggels“ (1991) von Detlev Buck

28.4.
„Die Drei von der Tankstelle“ (1930) von Wilhelm Thiele