Filmkritiken

Jocelyn ist das Paradebeispiel eines Schürzenjägers. Ein neues Opfer scheint er in Julie zu finden, der er nach einer Verwechslung vorgaukelt, querschnittsgelähmt zu sein.

In den USA des Jahres 1889 begibt sich die verwitwete Malerin Catherine Weldon von New York ins karge North Dakota, um den legendären Lakota-Häuptling Sitting Bull zu porträtieren.

In Hans Weingartners "303" diskutieren sich zwei Fremde in einem Wohnmobil quer durch Europa.

Außer giftigen Worten haben Joana und Valentin sich nach einigen Ehejahren offenbar nichts mehr mitzuteilen.

Tony Webster (Jim Broadbent) ist um die 70, mehr oder weniger glücklich geschieden und wird bald Opa.

Wim Wenders hat einen Dokumentarfilm über den amtierenden Papst Franziskus gedreht.

Unter Fans wird das Regiedebüt des Amerikaners Ari ­Aster bereits als Horrorfilm des Jahres gehandelt und könnte gar zum Klassiker des Genres avancieren – zu Recht.

Neïla (Camélia Jordana) entstammt einer algerischen Familie, kommt aus einem der Problemvororte von Paris und hat es mit Intelligenz und Fleiß an die renommierte Jura-Universität Panthéon-Assas geschafft.

Marlo ist hochschwanger mit dem dritten Kind – und heillos überfordert.

Wie viele Indianer der Nordstaatenoffizier Blocker (Christian Bale) abgeschlachtet hat, weiß er nicht mehr genau.

Agnès Varda, die Grande Dame der Nouvelle-Vague-­Bewegung der 1960er, ist soeben 90 geworden.

Das dokumentarische Drama „The Rider“ von Chloé Zhao ist ein untypischer, moderner Western.