CD-Rezensionen

Sang Judith Holofernes eigentlich immer so schrecklich naiv? Zumindest klingt sie jetzt über weite Strecken seltsam kindlich.

Das Gute an der englischen Band, die vor 20 Jahren zu den Stars der Manchester-Rave-Szene gehörte, ist: Keines ihrer bislang erschienenen zehn Alben glich dem Vorgänger.

Die Musik der Kontrabassistin Esperanza Spalding ist ein zartes Geschöpf aus Jazz, klassischer Kammermusik und wenigen Tupfern Tango und Latin-Einfluss.

Würde es sie nicht schon geben, man müsste diese Traumkonstellation erfinden.

Stella, jene Hamburger Kapelle die vor zwölf Jahren skandierte "Tomorrow I’ll be perfect", gibt uns jetzt eine gute Gelegenheit, diese These zu überprüfen.

Jason Moran feiert mit "Ten" das 10-jährige Jubiläum seines Trios "Bandwagon" (Tarus Mateen: Bass, Nasheet Waits: Drums).

Die New Yorker NoWave-Indie-Electro-PostFunk-Dancefloor-Formation !!! (ausgesprochen chk chk chk) hat ihr neues Album zum Teil in Berlin aufgenommen.

"Cadillac Records" und nicht Chess Records hieß der 2008 produzierte Film über das neben Motown und Stax wichtigste amerikanische Label für schwarze Musik.

Bei seinem letzten Album, der vornehmlich akustischen Heimarbeit "End Times", war Mark Oliver Everett am Boden.

Kennt ihr noch den Mann aus der Sesamstrasse, der immer sein Lied singen wollte, unter seinem Schirm und seinem Schnurri, unter seiner Brille und seinem Hut? "Ja wenn die Sonne lacht ..."?

28:59 Minuten. So kurz ist das Debüt mit elf umwerfenden Songs der fünf jungen Musiker aus Memphis.

Gleich mit dem Debüt schafften die Kanadier 2004 den Durchbruch. Für den "Rolling Stone" war "Funeral" sogar das beste Album der "Nullerjahre".