Im Rahmen von "Fridays for Future" setzten sich bundesweit junge Menschen für den Klimaschutz und einen schnellen Kohleausstieg ein.

Am 11. Januar 2019 um 10 Uhr treten auf dem Aachener Marktplatz Schüler, Studierende und Azubis in den Streik.

Schüler wie zum Beispiel Rosa von der freien Waldorfschule in Aachen fordern eine Klimaschutzveränderung. „Der Klimawandel bedroht unsere Existenz. Seit 30 Jahren wird geredet und viel zu wenig gehandelt. Das ist uns zu wenig!“, sagt Rosa. „Deshalb streiken wir, bis die Politik handelt.“

Wie alles begann
Die weltweite Bewegung des „Climate Strike“ fing mit der 15-jährigen Schwedin Greta Thunberg an. Seit August 2018 tritt sie einmal die Woche in den Bildungsstreik und setzt sich mit ihren Schulunterlagen vor das Parlamentsgebäude, um auf die haarsträubenden Klimaschutzbedingungen aufmerksam zu machen.

Internationales Aufsehen

Ihr Plan geht auf: seither hat ihre Aktion mediale Aufmerksamkeit erlangt, sodass auch weitere junge Menschen ihrem Beispiel folgen. In Australien, Dänemark und auch in Deutschland finden nun Schulstreiks für den Klimaschutz statt. In den nächsten Wochen sind auch weitere Aktionen in Aachen geplant.

Die nächste bundesweite Demonstration:

25. Januar 2019 in Berlin