Ulrike Bieler kümmert sich im Das Da Theater um die Presse- und -Öffentlichkeitsarbeit. Zuletzt war sie auch als Schauspielerin in einer -Videosequenz in -„Inside IS“ zu sehen.

Was machst Du beim Das Da Theater?
Ich bin für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und repräsentiere das Theater nach außen – die Vernetzungsstelle sozusagen. Angefangen habe ich allerdings als Schauspielerin.  

Beim Das Da Theater seit …
… seit der Spielzeit 2015/16.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei Dir aus?
Den gibt es nicht. Wir starten die Woche mit einer Besprechung, sammeln Ideen, welche Fotos oder Videos wir noch erstellen müssen, um die sozialen Medien zu füllen. Ich starte jeden Tag damit, meine E-Mails zu kontrollieren. Dann kommt es darauf an, was gerade ansteht, Pressemitteilungen oder Newsletter erstellen, Webseite oder Terminseiten befüllen …

Was fasziniert Dich am Theater?
Den Reiz des Theaters macht für mich das Unmittelbare aus: der direkte Kontakt zum Publikum und die ungefilterten Reaktionen. Dabei unterhalten wir die Zuschauer nicht nur, sondern regen auch zum Denken an.

Welche Voraussetzungen muss man für Deinen Job mitbringen?
Kommunikationsfreude, schließlich stehe ich mit vielen verschiedenen Personen in Kontakt – ob Presse, Sponsoren oder den Das Da-Kollegen. Außerdem sollte man organisiert sein, ein gutes Gedächtnis haben und den Überblick behalten.

Wenn Du nicht beim Theater wärest, wo wärest Du dann?
Ganz ehrlich, keine Ahnung. Ich wollte schon seitdem ich in der dritten Klasse war zum Theater. Da hatten auch meine Eltern keine Chance mich umzustimmen. (lacht)

Welches ist Dein wichtigstes Arbeitsutensil?
So schön PCs auch sind – mein Stift, mein Notizbuch und vorallem mein Kopf.

Du hast einen Theaterwunsch frei – der wäre?
Auch, wenn viele Theater-Kollegen es schon gesagt haben: Mehr Geld, und zwar egal für welche Spielstätte. In den Theatern selbst, würde ich mir wünschen, dass die Gehälter etwas gerechter zwischen den Angestellten aufgeteilt werden, gerade für die Schauspieler. Außerdem, dass Theater als kulturelle Institutionen mehr wert geschätzt werden, denn es ist eine tolle Art und Weise Dinge miteinander zu teilen.  \   kla